Der Protest gegen das geplante ökologische Jagdgesetz geht weiter

16.04.2015 Der HR-Netphen macht mit einer Plakatwand auf die Ideologie geprägte und tatsachenverachtende Gesetzgebungspolitik der rot-grünen Landesregierung aufmerksam.

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Während immer mehr heimische Tierarten aus unserer Umwelt verschwinden und viele Naturfreunde, darunter die Jäger, um Lebensräume und die Umwelt- und Lebensbedingungen der Tierwelt kämpfen, bastelt die Politik in Düsseldorf an weiteren Vorschriften, Einschränkungen, kleinlichen Regelungen und am Ende der Mitwirkungsmöglichkeiten tausender von Jägern in Nordrhein-Westfalen.

 

„Schluss mit den Verboten!“ lautet deshalb seit Monaten die Devise für ein Bündnis aus zehn Verbänden. In mehreren Regionalkonferenzen hatte das Bündnis mehrfach über 2000 Teilnehmer zu Diskussionen versammelt.

An einer Demonstration in Düsseldorf beteiligten sich rund 15000 Gegner des Jagdrechtsentwurfs, den das Bündnis 90 und der grüne Minister Remmel mit der SPD durchsetzen wollen. Jetzt kommt der Widerstand in die Städte, Gemeinden und Dörfer.

In Netphen weist seit dieser Woche eine Plakatwand am Ortseingang darauf hin, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen ein sach- und fachgerechtes Jagdgesetz wollen und kein in Paragraphen gefasstes Papier grüner Ideologie.

 

Die in dem Aktionsbündnis gegen die Pläne der grünroten Landesregierung zusammengeschlossenen Verbände sind: Westfälisch-Lippischer und rheinischer Landwirtschaftsverband, Waldbauernverband, Verband der Fischereigenossenschaften, Grundbesitzerverband, Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden Westfalen-Lippe, Rheinischer Verband der Eigenjagdbesitzer, Landesjagdverband, Fischereiverband und Landesverband der Berufsjäger.

 

Das neue Jagdgesetz ist auch eines der Themen bei der am Freitag, 17.04.2015 in Benfe stattfindenden Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft. Die Versammlung findet im Schützenheim in Erndtebrück-Benfe ab 19 Uhr statt.